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Nachgeladen: Zur Abkühlung auf die Scholle

Juli. Die Sonne brennt unerbittlich. Während die Netzteil- Grafikkarten- und CPU-Lüfter auf Hochtouren laufen und der ein oder andere Konsolenbenutzer seinen teuren Boliden schonen will, lechzen wir alle doch nach Abkühlung und Erfrischung. Vielleicht aus einer Zeit, als wir uns noch keine großen Sorgen um Überhitzung der Hardware machen mussten. In der Rubrik “Nachgeladen” werfe ich darum einen Blick auf mehr und weniger bekannte Spieleklassiker der 8-Bit-Ära. Zur Abkühlung verschlägt es mich gleich zu Beginn der Serie auf eine Scholle in der Arktis.

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Wenn ein Schiff kentert und die letzte Rettung für die Überlebenden auf einer Eisscholle ein Mammut sein sollte, stimmt so einiges nicht. Zumindest im richtigen Leben. Im Spiel ist alles möglich. Und so verschlägt es eine Gruppe Schiffbrüchiger auf eine arktische Scholle, die im Wellengang auf und ab schwappt und somit droht, auf kurz oder lang alle Überlebenden ins eiskalte Wasser zu befördern – wenn, ja wenn da nicht das große schwarze Mammut wäre, das durch sein Gewicht und durch schnelles Reagieren auf das Heben und Senken der Scholle die Balance des fragilen Eisbrockens hält. Das ist unser Job als Spieler. Im Hintergrund zieht währenddessen langsam Rettung in Form eines Schiffs über den Bildschirmrand. Erreicht es die linke obere Ecke des Screens und wir haben noch Überlebende zu verzeichnen, gibt es Punkte und das nächste Level. Zwischenzeitlich versucht auch ein riesiger Greifvogel, den ein oder anderen Gestrandeten zu packen und in sein Nest zu schleppen – vermutlich, um ihn an seinen Nachwuchs zu verfüttern. Eine grausige Vorstellung, die wir verhindern sollten, indem wir rechtzeitig zum Vogel laufen und ihn damit verjagen. Aber Vorsicht: Manchmal kann es sinnvoller sein, sich gegen die Rettung eines Einzelnen zu entscheiden, wenn durch die dafür nötige Gewichtsverlagrung die Scholle weitaus mehr Männer in die eiskalten Fluten stürzen lassen würde. Weiterlesen