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TG-Review

Schrödinger’s Cat and the Raider of the Lost Quark [PS4]

Es sollte ein ganz normaler Tag im Partikel-Zoo werden. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und so geschieht das Unfassbare: sämtliche Partikel des Zoos brechen aus und drohen die Struktur unseres Universums durcheinander zu bringen. Ihr merkt schon, dass neue Puzzle-Jump’n Run des Entwicklers Italic Pig bedient sich einer ziemlich schrägen Hintergrundstory, an der auch Dr. Sheldon Cooper seine helle Freude hätte. Doch es kommt noch besser: Held des Titels ist niemand geringeres als Schrödingers Katze, die eigentlich nur theoretisch existiert und gleichzeitig tot und lebendig ist. So oder so, nur das kleine Fellknäuel ist laut den Zoowächtern in der Lage die prekäre Situation zu lösen. Oder anders ausgedrückt: ihr.

Darf es ein bisschen Puzzle zu ihrem Jump’n Run sein?
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So schräg die Geschichte klingt und so unverbraucht das eigentliche Setting daherkommt, anfangs präsentiert sich Schrödinger’s Cat and the Raider of the Lost Quark ziemlich klassisch. Ihr hüpft mit der hübsch animierten Katze durch größtenteils zufallsgenerierte Welten, vermöbelt per Faustschlag Gegner und versucht das Ziel zu erreichen. Dazu plappert euer Stubentiger permanent und kommentiert seine Lage mit witzigen Sprüchen. Doch es dauert nicht lange und euer Repertoire erweitert sich. Ihr schlagt die ausgebüchsten Partikel quasi mit ihren eigenen Waffen. Dabei handelt es sich um so genannte Quarks, die Bausteine unserer Atome, die ihr in vier verschiedenen Ausführungen aufsammeln könnt. Gelbe Quarks bugsieren euch in die Lüfte, blaue sorgen für Zerstörung, grüne schützen euch und rote Quarks geben euch festen Halt über tiefe Abgründe.
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