
Anfang der Neunziger erschien ein Prügelspiel, dass die Welt der Videospiele für immer veränderte. Nicht weil es spielerisch besonders hervorstach, sondern weil es das erste Spiel war, in dem Gewalt so richtig zelebriert wurde. Die Rede ist natürlich von Mortal Kombat. Digitalisierte Kämpfer prügelten sich die Seele aus dem Leib und das ist wörtlich zu verstehen. “Finish Him”, zwei Wörter die bei Mortal Kombat-Anhängern für feuchte Finger sorgen. Nach Eingabe einer komplizierten Tastenabfolge spritzt das Blut literweise, Köpfe rollen, Arme werden abgeschlagen oder Herzen aus der Brust gerissen. Eindeutig nichts für schwache Nerven. Im aktuellen Video der Woche bekommt ihr nun die 10 besten Fatalities aus über 18 Jahren Mortal Kombat vorgesetzt.





Die Dead or Alive-Reihe ist nicht nur wegen der genialen Grafik und Spielbarkeit bekannt, sondern vor allem die gut gebauten Kämpferinnen sorgen bei Beat’em Up-Fans für regelrechte Schweißausbrüche. Leider hat sich die Serie in den letzten Jahren immer mehr von einem Prügelspiel zu einer Minispielsammlung gewandelt, in der es letztendlich nur um eins geht. Die Mädels im Bikini aus allen erdenklichen Blickwinkeln zu begaffen. Zugegeben, Kasumi, Ayane und Co. sehen wirklich mehr als sexy aus, mit einem richtigen Videospiel hat das aber nicht mehr viel zu tun. Auch der neueste Ableger namens Paradise für die PSP, der übrigens auf einem japanischen Handyspiel basiert, ist die reinste Fleischbeschau. Im gerade aktuell veröffentlichten Trailer, zeigen die Mädels mal wieder was sie alles zu bieten haben.
Die nächste Filmumsetzung eines Prügelspiels bahnt sich an. Nach Street Fighter, Double Dragon oder Dead or Alive trifft es nun die Namco Bandai-Serie Tekken. Verantwortlich für den Film ist Regisseur Dwight H. Little, der durch die Serie Prison Break bekannt wurde. Die Geschichte hört sich eigentlich wie jede Prügelspielumsetzung an. Die besten Kämpfer aus aller Welt treten zum größten Kampfsport-Event aller Zeiten gegeneinander an – das Iron Fist Tournament.
Kommentare