TrueGamer-Spezial

Unter dem Meer

Sonic macht es. Lara ebenso. Auch Yooka lässt es sich nicht entgehen. Und Mario sowieso nicht. Von was wir hier schreiben? Na von der Tatsache, dass alle oben genannten Videospielhelden schon mal baden gegangen sind. Seit Anbeginn unseres Hobbys gehören Unterwasserwelten einfach zu einem Spiel dazu. Gut, nicht jedes Genre eignet sich für einen Ausflug ins kühle Nass, doch gerade in Action-Adventures oder Jump’n Runs gehört so ein Badeausflug einfach zum guten Ton. Doch Unterwasserwelt ist nicht gleich Unterwasserwelt.

Die Sache mit der Luft
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Unter Wasser kann man nicht atmen. Fertig. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Obwohl, für manche scheint diese Regel nicht zu gelten. Denn so ein Videospielheld muss öfter mal etwas länger unter Wasser bleiben. Wäre ja auch langweilig, wenn man alle paar Sekunden auftauchen müsste. Gerade zu früheren Zeiten wurde deshalb darauf verzichtet, dass einem die Luft ausgeht. Mario kann in seinen NES- oder SNES-Spielen so lange unter Wasser bleiben, wie er muss – sprich, bis das Level zu Ende ist. Ist zwar unrealistisch, doch förderte es den Spielspaß ungemein. Rivale Sonic ging einen anderen, ebenfalls unrealistischen Weg. Bei seinen Highspeed-Eskapaden unter Wasser konnte er an Luftblasen seinen Atemvorrat aufstocken. Machte die ganze Sache etwas spannender, doch auch frustrierender. Klüger macht es zum Beispiel Princess Peach. In ihrem DS-Abenteuer Super Princess Peach erkundet sie die Unterwasserwelt einfach in einem U-Boot. Als Sprites zum Auslaufmodell wurden und Polygone Einzug in die Welt der Videospiele erhielten, setzte jedoch ein Umdenken in Sachen Luftvorrat ein. Ob Mario, Banjo oder Lara, plötzlich mussten alle Helden nach einer gewissen Zeit wieder auftauchen, sonst hätten sie sprichwörtlich ihr Leben ausgehaucht. Dies passte einfach besser zu den neuen Freiheiten der polygonalen Welten.

Hübsch oder nicht hübsch ist hier die Frage
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Könnt ihr euch noch an den Level Clanker’s Cavern aus Banjo Kazooie erinnern? Wenn nicht, auch nicht schlimm. Wir helfen euch auf die Sprünge: Im besagten Level erkundet ihr quasi eine Unterwassermüllhalde. Klingt ekelig, und ist es auch. Definitiv keine hübsche Unterwasserwelt. Anders sieht die Sache bei Fishin Frenzy Casino aus. Dort erlebt ihr spaßige Slotmachine-Abenteuer vor malerischer Unterwasserkulisse. Ebenfalls hübsch ist Atlantika, Arielles Welt, aus Kingdom Hearts. Keyblade-Träger Sora schwimmt durch den Disneyfilm und vermöbelt dabei allerlei Herzlose. Übrigens: Der Kampf unter Wasser ist auch eine Besonderheit. Denn normalerweise sind Videospielhelden nämlich wehrlos, wenn sie sich in die Fluten stürzen. Unsere absoluten Lieblingsunterwasserwelten stammen jedoch aus Donkey Kong Country für das SNES. Trotz der altbackenen Technik aus heutiger Sicht verströmen die Unterwasserabschnitte einfach ein unglaubliches Flair und sehen richtig hübsch aus.

Und nun richten wir uns direkt an euch: Welche Unterwasserwelten gefallen euch besonders gut?

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