TrueGamer-Spezial

Im wahrsten Sinne des Wortes „abgespacet“

„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“ Es ist wohl die bekannteste Einleitung einer SciFi-Serie, die sich tief ins kollektive Gedächtnis gleich mehrere Generationen eingebrannt hat. Und selbst heute noch, gut 46 Jahre nach der ersten Ausstrahlung von Raumschiff Enterprise, treffen diese Sätze auf viele SciFi-Serien und Videospiele zu. Denn neben Zombie-Spielen, knallharten Ego-Shootern und zuckersüßen Jump’n Runs gehören Games, die in den Weiten des Weltalls angesiedelt sind, zum festen Repertoire der Videospielwelt. Wir von TrueGamer haben uns in die entlegensten Winkel unseres Universums gewagt und ein paar solcher Titel ausfindig gemacht.


Los geht es mit einem Planeten, der ziemlich nahe an der Erde dran ist – der Mond. Schon während der Anfänge unseres Hobbys konnten Spieler nämlichen die Kugel am Himmel erkunden. 1982 veröffentlichte Irem den Titel Moon Patrol. Hinter dem Steuer eines Mondbuggys müsst ihr Hindernissen ausweichen und Ufos abschießen. Etwas ruhiger ging es in einer anderen, äußerst langlebigen Reihe zu. 1986 veröffentlichte Sierra On-Line das Adventure Space Quest – The Sarien Encounter. In der Rolle des schusseligen Weltraum-Hausmeisters Roger Wilco müsst ihr allerhand Abenteuer bestehen, die zur Rettung der Erde führen. Es folgten bis 1995 fünf weitere Teile. Ebenfalls 1995 veröffentlichte LucasArts das Adventure The Dig. Um einen Asteroiden, der sich auf Kollisionskurs mit der Erde befindet, zu sprengen, landen die Crew rund um Bosten Low auf selbigen. Während der Mission entdeckt die Crew, dass es sich bei dem Asteroiden um ein außerirdisches Raumschiff handelt.


Neben unzähligen Spielen zu Star Wars und Star Trek, stachen vor allem zwei Titel, die später auch Fortsetzungen erhielten, aus der Maße an Weltraum-Games hervor: Elite (1984) und Wing Commander (1990). Elite verbindet Wirtschaftssimulation mit Ballereinlagen und führt euch durch eine mehrere tausend Planeten umfassende Spielwelt. Wing Commander lässt euch ebenfalls hinter dem Steuer eines Raumschiffes platz nehmen, setzte aber auf ein storybasiertes System – quasi eine über mehrere Teil fortlaufende Geschichte. Auch abseits traditioneller Videospiele steht das Setting „Weltraum“ hoch im Kurs. Abgespacet geht es beim Genesis Casino zu, welches allen Interessierten einen Willkommensbonus spendiert. Apropos abgespacet: Fans mit einer Vorliebe für Nintendo-Konsolen konnten und können sich auch immer auf waschechte Weltraumabenteuer freuen. Die langlebigen Reihen Metroid und Star Fox sind quasi Blaupausen für gute Spiele in den Weiten des Alls.

Und auch in Zukunft sieht es für Fans des Settings ziemlich rosig aus. Als Beispiel sei hier Starlink: Battle of Atlas genannt. In dem Toys-to-Life-Titel von Ubisoft erkundet ihr nicht nur zahlreiche fremde Planten und legt euch mit aggressiven Aliens an, sondern baut auch euer eigenes Raumschiff zusammen.